Get Adobe Flash player

Guppys

Ich habe mich dazu entschlossen lebendgebärende Guppys in meinem Becken zu halten. Zum einen finde ich die Fische einfach schön anzusehen, besonders die Männchen mit ihren bunt wehenden Schwanzflossen, zum anderen sind sie sehr genügsam und lassen sich leicht pflegen und mit anderen Fischen vergesellschaften. Außerdem finde ich es spannend, wenn sich immer mal was tut in meiner kleinen Unterwasserwelt. Da sich Guppys so leicht vermehren, wird man als Guppy-Freund, eigentlich zwangsläufig zum Fischzüchter. So entdeckt man immer mal wieder Nachwuchs und ist gespannt welche Färbung die Nachkömmlinge zeigen werden und wie farbenprächtig die Flossen der Männchen wohl werden mögen. Da die Lieblingsbeschäftigung der Guppy-Männchen das Nachstellen von Guppyweibchen ist, sollte man immer mehr Weibchen als Männchen halten, da es sonst passieren kann, dass ein „dauergeiles“ Männchen ein Weibchen rund um die Uhr durch das Becken jagt und der Armen am Ende der Erschöpfungstot droht. Die Guppys waren gerade einige Tage vom Zoofachhandel in mein Becken umgezogen, da zeigte sich auch schon der erste Nachwuchs scheu im Pflanzendickicht. Ein Weibchen muß wohl schon vorher trächtig gewesen sein, da das selbst bei Guppys nicht so schnell gehen kann. Auf die Umsetzung der Kleinen zum Schutz vor dem Gefressenwerden habe ich verzichtet, da sonst wohl das Becken innerhalb kürzester Zeit an Überbevölkerung leiden würde. Aber mittlerweile haben sich die Großen an die Anwesenheit des Nachwuchses gewöhnt und lassen selbst die ganz kleinen so ziemlich in Ruhe. Das zeigt sich auch an dem Mut der Baby-Guppys, die gerade während der Fütterung völlig angstfrei den Erwachsenen vor die Nase schwimmen.

Die Einlaufphase

Ich glaube nach ca. 8 Wochen ist die Einlaufphase meines Beckens nun überstanden. Die Bakterienkulturen im Filter und Boden haben scheinbar ihre Arbeit aufgenommen, denn das Wasser ist kristallklar und die Wassserwerte stabil. Auch der Algenwuchs, mit dem ich in den ersten Wochen ziemliche Probleme hatte, hat erheblich nachgelassen. Teilweise wird dies aber auch an der nun kürzeren Beleuchtungsphase liegen. ( Ich habe die Beleuchtungszeit von täglich 2 x 6 Stunden auf 1 x 7 Stunden reduziert)

Aquarium Juwel Lido 120 neu einrichten

Nach einigen Jahren ohne Aquarium, habe ich mir einen lang gehegten Wunsch erfüllt und mir für die, in meiner Wohnung lange freigehaltene Ecke im Wohnzimmer, endlich ein schickes Aquarium zugelegt. Nach Abwägung des vorhandenen Platzes, sowie nach optischen und auch kostenmäßigen Gesichtspunkten habe ich mich für die Aquarium-Unterschrank-Kombination Lido 120 der Marke Juwel in der Farbe weiss entschieden. Das Becken fasst 120 Liter und ist bereits mit einem Innenfilter samt Heizstab ausgerüstet. Die Rückwand habe ich mit einem Teppichmesser zugeschnitten und mit Silikonkleber für Aquarien eingeklebt. Ich habe dem Silikon einen Tag zum aushärten gegeben, bevor ich das Becken dann mit Kies und Wasser gefüllt habe. Praktisch ist, dass der Innenfilter Öffnungen am Boden besitzt, so dass man das Wasser in den Filterkasten gießen kann und dieses dann langsam durch den Kies nach oben strömt ohne den Boden aufzuwühlen. Ich habe mich für einen relativ feinkörnigen, schwarzen Kies entschieden. Schwarzer Kies bietet einige Vorteile wie ich finde. Zum einen bildet er einen schönen Kontrast zu grünen Pflanzen und bunten Fischen, zum anderen ist dunkler Bodengrund beim Betrachten des Aquariums angenehmer für die Augen, da er das Licht nicht reflektiert. Zudem hat man bei einem sehr hellen Bodengrund wohl auch eher Probleme mit unschönem Algenwuchs.